Am Sonntag, den 21.6.2026 war es so weit: die ersten fünf Absolventen des Ausbildungskurses zum spirituell – biographischen Begleiter erhielten im Abschlussgottesdienst ihre Zertifikate überreicht.


Für alle Beteiligten, auch für den Ausbildungsleiter P. Dr. Norbert Rutschmann MSC, war das ein sehr berührender Moment, war die Gruppe doch in den letzten Jahren sehr zusammengewachsen, hatte ein großes Vertrauen zueinander entwickelt und hatte gemeinsam auch persönlich weitere Reifungsschritte gemacht. Dieses Vertrauen ermöglichte auch die notwendige, aber stets hilfreiche und wertschätzende Kritik während des Kurses, die weiteres Wachstum und Reifung ja erst ermöglicht.

´Das erste Jahr war konzentriert auf die theoretische Basis. Sie entsprach auf der psychologischen Seite in etwa dem Theorierahmen einer tiefenpsychologischen Ausbildung, auf der spirituellen Seite der Schulung in geistlicher Begleitung und Exerzitienarbeit. Im zweiten Jahr lag der Schwerpunkt auf der praktischen Seite, im Wesentlichen durch Gruppensupervision von Fällen aus bereits bestehender Begleitungsarbeit.


Es ist ja nicht zuletzt die Begleitungsarbeit, die den Begleiter naturgemäß immer wieder auch in eigene Tiefen führt, aus denen je neue Schritte auf ein Leben in Fülle mit Gott getan werden können. Durch Entlarvung unbewusster negativer Gottesbilder, die Hindernisse schlechthin, die der Beziehung zum lebensspendenden, befreienden und liebenden Gott im Weg stehen. Dieser Weg führt immer auch zu sich selbst und zu den Menschen!

(Tiefer Gehendes zum theoretischen Hintergrund dieser integrativen Form der spirituell-biographischen Begleitung finden Sie unter „Aktuelles/Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (2)“ auf dieser Homepage)
