Weltweit
Was machen die Herz-Jesu-Missionare in der ganzen Welt eigentlich so? Da uns unser Gründer, P. Jules Chevalier, mitgegeben hat, dass es nicht wichtig ist, was wir tun, sondern wie wir es tun, gibt es da eine große Vielfalt, die sich immer an den Nöten vor Ort orientiert. Da es vielen Ländern und damit auch den lokalen MSC-Provinzen schlicht an finanziellen Möglichkeiten mangelt, werden viele der Projekte dort durch Spenden und Zuwendungen durch Provinzen, respektive Menschen aus reicheren Ländern unterstützt und manchmal erst ermöglicht. Da greift ein Glied ins andere. In unregelmäßigen Abständen möchten wir Ihnen einige der weltweiten MSC-Projekte vorstellen. Heute:
La Esperanza 2 – Kampf gegen die Sucht in Honduras
„La Esperanza 2“ ist ein Projekt der Herz-Jesu-Missionare in Honduras, ein spezialisiertes Rehabilitationszentrum für Menschen, die eine Suchterkrankung überwunden haben. Es bietet besonders für schutzbedürftige Menschen aus stark benachteiligten Verhältnissen, die unter Alkohol- und Drogenabhängigkeit leiden, einen Raum und ein spezielles Programm, um ihre Sucht zu überwinden. Es umfasst sowohl stationäre als auch ambulante Angebote und passt sich den persönlichen Lebensumständen und individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer an – und das in einer Region, die mit extremer Armut und Not zu kämpfen hat. Mittendrin in dem, wo Sucht entsteht und wo sie hinführt!

Das Zentrum bietet diverse spezialisierte Behandlungen an, darunter Psychotherapie und Ergotherapie, Unterstützungssitzungen mit den Anonymen Alkoholikern, Kurse zur spirituellen Entwicklung, Präventionsarbeit mit lokalen Jugendgruppen sowie Freizeit- und Sportaktivitäten zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit.
„Das Ziel ist es, die persönliche Würde wiederherzustellen, familiäre Beziehungen wiederaufzubauen und einen Prozess der ganzheitlichen Heilung zu fördern, der die spirituelle und soziale Wiedereingliederung stärkt“, schreibt Pater Marvin Sotelo MSC, Leiter des Zentrums. D.h. das Programm fängt da an, wo die Sucht Ihren Ursprung hat, direkt an der Wurzel: im persönlichen Wertedefizit.

Wie die meisten sozialen Hilfseinrichtungen lebt auch „La Esperanza 2“ von Spenden und der Unterstützung durch die MSC-Gemeinschaft. 15 bis 20 Bewohner, die dort in der Regel untergebracht sind, täglich Mahlzeiten benötigen und die notwendige Therapie sowie seelsorgerische Betreuung erhalten – das hat seinen Preis. Selbst im armen Honduras. Und selbst dann wenn es so einfach wie möglich gehalten ist wie die Küche.

„Jede Unterstützung würde die Stabilität und Nachhaltigkeit des Programms gewährleisten und es dem Zentrum ermöglichen, weiterhin einen ganzheitlichen Genesungsprozess für Menschen anzubieten, die mit Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu kämpfen haben“, schreibt Pater Marvin. „Sie hilft nicht nur unseren Bewohnern, sondern auch deren Familien und dem ganzen Umfeld, das in der Regel ja immer auch negativ durch die Sucht eines Mitglieds betroffen ist. So fördert „La esperanza 2“ durch seine Arbeit auch Frieden, sozialen Zusammenhalt und Hoffnung, sowohl unter den Menschen, die stark von Sucht betroffen sind, als auch im betroffenen Umfeld.“
Wer sich mehr für die Arbeit von „La esperanza 2“ interessiert und oder es unterstützen möchte, es ist auch auf Facebook:
Casa de Recuperación „La Esperanza 2“ Honduras


Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, den Menschen, die sich von ihrer Sucht erholen, in einer Region, in der großer Bedarf herrscht, Würde und Hoffnung zu vermitteln – können Sie uns dabei helfen?
