
„Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt und erfüllte das ganze Haus.“ (Apg 2,2)
So würden wir uns vielleicht auch heute Gott wünschen. Dass er mal dazwischenfährt und diese Welt zu einem besseren Platz macht. Einer, der seine Macht zeigt.
Spätestens seit der Begegnung des Elija mit Gott am Berg Horeb (1 Kön 19) wissen wir, dass der Sturm, das Laute und scheinbar Mächtige, dem Herrn nur vorausgeht. Er selbst kommt im Säuseln, still, oft gar nicht richtig wahrnehmbar. Nur so kann er die ängstlichen Herzen erreichen, nur so kann er sie verändern. Durch die Sprache der Liebe, die nicht schreit, die nur leise werben kann, dass man ihr ein Ohr leiht. Das galt damals, das gilt auch heute:
Im Lärm der Welt bereit sein, das leise Wort der Liebe zu hören und es in all den Sprachen der Liebe weiterzugeben, die es bei mir befreit hat. In der Sprache, die jeder versteht
